Presse

08.04.2021

 

Sprungtürme im Freibad werden montiert

 

Die Bünder Bäder GmbH hat den Startschuss für die Endphase des großen Bauprojektes abgegeben. Am Mittwoch wurde der neue Sprungturm auf die Freibad-Baustelle geliefert. Gleichzeitig laufen die übrigen Arbeiten wie geplant weiter. Mitte Juni soll das neue Freibad betriebsbereit sein und – sofern es die dann gültige Corona-Schutzverordnung zulässt – mit Hygienekonzept öffnen.

 

„Mit der Tradition, rund um den 15. Mai die Freibadsaison zu eröffnen, müssen wir in diesem Jahr leider einmal brechen“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Der harte Wintereinbruch zu Beginn des Jahres hat uns leider zeitlich nach hinten geworfen. Zudem gab es Verzögerungen, durch einen Coronafall bei einer Handwerkerkolonne.“ In der jüngsten Baubesprechung haben sich alle beteiligten Firmen auf Mitte Juni verständigt, der konkrete Eröffnungstag soll Anfang Mai bekanntgegeben werden. „Ob ein Schwimmbetrieb im Anschluss unter einem strengen Hygienekonzept möglich ist, liegt nicht in unserer Hand. Wir würden es uns natürlich wünschen, wenn die Bünder im Juni wieder in ihrem Freibad schwimmen könnten.“

 

An der Fertigstellung wird in diesen Tagen weiter unter Hochdruck gearbeitet. Aktuell sind acht Gewerke zeitgleich auf der Baustelle aktiv. Auch die Schneeflocken konnten das Tempo in den vergangenen Tagen nicht bremsen. So rückte am Mittwoch ein großer 60 Tonnen schwerer Autokran auf der Baustelle an. Dieser half dabei, die neuen Sprungtürme aus Edelstahl unmittelbar am Beckenrand zu platzieren. Rund vier Stunden dauerte es, um die einzelnen, tonnenschweren Bauteile abzuladen und an Ort und Stelle zu montieren. Aus einem Meter, drei Metern und fünf Metern können sich die Bünder künftig ins Wasser stürzen und ihre neuesten Tricks zeigen oder einfach nur das Wasser spritzen lassen.

 

Nur wenige Schritte davon entfernt, unmittelbar hinter dem neuen Sprungturm, wächst gerade der Schwimmmeisterturm aus dem Boden. Hier wurde die unterste Etage bereits gegossen und verklinkert, nun fehlt nur noch der Aufbau, aus dem die Schwimmmeister künftig die Sicherheit der Schwimmer im 360-Grad Rundum-Blick behalten werden.

 

Die Landschaftsgärtner haben unterdessen schon etliche Pflastersteine entlang des Wettkampfbeckens verlegt, die ersten Bäume gepflanzt und auch der Rasen ist im Bereich zwischen Beachvolleyballfeld und Gastronomie bereits eingesät worden. Zudem wird nach und nach der große Erdhügel in Richtung Stadion abgetragen, damit hier demnächst eine von drei Liegewiesen entstehen kann, auf denen sich die Bünder im Sommer 2021 sonnen können – sofern die Infektionslage es zulässt.

 

 

23.03.2021

 

Patrik Weber übernimmt Gastronomie im neuen Freibad

 

Ein wenig Strandfeeling wird in das neue Bünder Freibad einziehen. Der Betreiber der TikiBar übernimmt die Gastronomie im Schwimmbad im Steinmeisterpark. Die Verträge wurden jetzt unterschrieben. Wann es allerdings für Patrik Weber und sein Team losgeht, hängt vor allem an der Infektionslage.

 

„Ich habe mit meinem Team die Gastronomie im Freibad bereits zwei Jahre lang erfolgreich betrieben und in dieser Zeit sehr gute Erfahrungen machen können. Der Steinmeisterpark und das Freibad haben sich als tolle Locations erwiesen. Daher war es für mich keine Frage, dass ich mich auch für das neue Freibad bewerben werde“, sagt Geschäftsführer Patrik Weber.

 

Auch von Seiten der Bünder Bäder ist man froh, dass es mit dem bewährten Partner weitergeht. Ende Juli wurde eine Ausschreibung gestartet, die zahlreiche vielversprechende Konzepte ergeben hat. „Alle eingegangenen Bewerbungen zeigten ein hohes Niveau. Die Gespräche mit Herrn Weber haben uns aber überzeugt. Daher haben wir uns entschieden, die vertrauensvolle Zusammenarbeit auch im neuen Freibad fortzusetzen“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa.

 

Das Konzept sieht vor, dass durch die Gastronomie im Sozialgebäude des neuen Freibades künftig sowohl die Gäste im Freibad als auch die Besucher des Steinmeisterparks bedient werden. Dafür steht dem Team eine voll ausgestatte Küche sowie zwei Außenterrassen zu jeder Seite zur Verfügung. Auf die Gäste warten erfrischende Getränke sowie eine kleine, aber feine abwechslungsreiche Speisekarte zu familienfreundlichen Preisen.

 

Losgehen soll es mit dem Betrieb der Gastronomie, wenn möglich mit dem Beginn der Sommersaison im Freibad. Der genaue Starttermin ist aber natürlich auch von der Corona-Lage abhängig. Aktuell ist ein Betrieb von Außengastronomie aufgrund der lokalen Infektionslage noch nicht erlaubt. Ungeachtet dessen wird im Bistro noch fleißig gewerkelt und alles für den Start vorbereitet.

 

Auch im Außenbereich des Freibades haben die Arbeiter noch einiges zu tun. In dieser Woche soll noch der Startschuss für den Einbau des Beckenbodens im Nichtschwimmerbecken fallen. Dann sind die drei Schwimmbecken fertiggestellt. Die Gärtner haben unterdessen bereits den ersten Baum gepflanzt und in der Nähe der Gastronomie wurde auch schon der erste Rasen eingesät.

 

 

14.01.2021

 

Bünder Freibad ist ins Eröffnungsjahr gestartet

 

Nach kurzer Weihnachtspause ist auf der Baustelle des neuen Bünder Freibades wieder richtig Leben eingekehrt. Wenn man in diesen Tagen an der Else entlanggeht, dann fallen einem vor allem die Bagger auf, die aktuell quer über das Gelände verteilt sind. Nachdem die Bagger in der ersten Bauphase verstärkt für den Aushub der Becken gebraucht wurden, geht es nun vor allem um die Gräben für die wichtigen Versorgungsleitungen.

 

„Wir haben im vergangenen Jahr bereits einige Meilensteine erreicht. Trotzdem wissen alle Beteiligten, dass es noch einiges zu tun gibt, wenn wir im Sommer im Freibad unsere Bahnen schwimmen wollen“, blickt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa bereits nach vorn. Der Beckenbau stand 2020 im Fokus und ist bereits sehr weit fortgeschritten; das 50m Wettkampfbecken ist sogar schon komplett fertiggestellt.  Für die anderen Becken müssen die Bauarbeiter Hunderte Meter Rohre unterhalb der Erdoberfläche verlegen.

 

So zum Beispiel am Nichtschwimmerbecken. Nachdem Ende November die Wände des Beckens montiert wurden, konnten nun auch die Betonierarbeiten abgeschlossen werden. Als nächster Schritt werden die Wasserleitungen verlegt, damit dann die Erde aufgefüllt und die Bodenbleche eingesetzt werden können. Ein ähnliches Bild gibt es beim Kleinkinderbecken. Der Untergrund ist bereits vorbereitet worden und somit sind auch die Dimensionen schon gut erkennbar. Nun fehlen noch die Leitungen, damit die zukünftigen Wasserspielgeräte nicht auf dem Trockenen sitzen müssen.

 

Beim Sprungbecken ist man schon ein Stück weiter. Hier wurde in den vergangenen Wochen bereits eine Dichtheitsprüfung erfolgreich durchgeführt. Die Betonwanne des Beckens wurde probeweise mit Wasser befüllt; dieses wird nun ins Wettkampfbecken abgelassen, damit demnächst die Edelstahlwanne ins Springerbecken eingebaut werden kann. Auch die Dichtheitsprüfung der Schwallwasserbehälter ist positiv ausgefallen. Im Eingangs- und Sozialgebäude beginnen die Arbeiter nun ebenfalls mit der Installation von Leitungen und Kabeln sowie den Sanitäreinrichtungen, nachdem der Estrich verlegt wurde. „Von außen wird daher an den Gebäuden nur noch wenig Fortschritt zu sehen sein“, sagt Dr. Marion Kapsa.

 

Parallel zu den Leitungsarbeiten ist kurz vor dem Jahreswechsel der Startschuss für das Außengelände gefallen. Erste Erfolge lassen sich schon mit dem bloßen Auge erkennen. Die Landschaftsbauer bereiten den Unterboden für das künftige Beachvolleyballfeld vor, dessen Ringbepflasterung bereits fertiggestellt ist. „Wir hoffen weiterhin, dass es die Pandemie zulässt, dass hier im Sommer jede Menge Bälle fliegen können“, sagt Dr. Marion Kapsa.

 

 

01.12.2020

 

Wasser marsch im Bünder Freibad

 

„Wasser marsch!“ Das Schwimmerbecken des neuen Bünder Freibades ist zum ersten Mal richtig nass geworden. Am Montag wurde der Wasserschlauch aufgedreht, damit rund 85 cm Wasser in das neue Becken fließen können. Das Wasser wird zum Schutz der Materialien in der Edelstahlwanne überwintern.

„Es ist schon ein schöner Moment, wenn man zum ersten Mal Wasser in ein neues Schwimmbad strömen sieht“, freut sich Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Zum Schwimmen ist das eingelaufene Wasser allerdings noch nicht gedacht; auch weil die Filtertechnik noch gar nicht in Betrieb ist. Vielmehr dient die winterliche Füllung dem Schutz des Beckens.

„Ein leeres Schwimmbecken im Freibad hat nie genug Widerstandsfähigkeit im Winter“, sagt Michael Fraedrich von den Bünder Bädern und erklärt: „Wir verhindern durch die Maßnahme, dass sich der Edelstahl verziehen könnte, falls die Erde durch Frost dagegen drückt.“ Diese Praxis werde auch in den kommenden Jahren, wenn das Bad in Betrieb ist, durchgeführt und wurde auch schon bei den alten Becken praktiziert. So werden mögliche Schäden verhindert.

Auch wenn das erste Wasser noch kein Anzeichen für die anstehende Eröffnung ist, so ist es jedoch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Sommersaison 2021. An weiteren Meilensteinen wird aktuell noch mit Hochdruck gearbeitet. Die Außenwände des Nichtschwimmerbeckens sind bereits vollständig montiert.In den kommenden Wochen werden jetzt die Leitungen für das Becken montiert und dann die Bodenplatten eingesetzt und verschweißt.

Am neuen Sozial-, Technik- und Eingangsgebäude sind aktuell die Dachdecker im Einsatz, um es vor Wintereinbruch abzudichten. Denn mit dem Schutz von oben können im Inneren jetzt die Elektriker und Sanitärfachleute mit den Arbeiten beginnen.

Und auch wenn es ein Blick auf die Baustelle nicht vermuten lässt, so konnten auch die Garten- und Landschaftsbauer mit ihrer Arbeit beginnen.

06.11.2020

 

Richtfest ohne Feier

 

Der Richtspruch auf dem Gelände des neuen Bünder Freibades ist erfolgt. Am Freitag wurde am Eingangs- und Sozialgebäude das Richtfest gefeiert. Aufgrund der Corona-Pandemie kam eine große Feier selbstverständlich nicht in Frage, stattdessen wurde sich im kleinen Kreis über den aktuellen Fortschritt auf der Baustelle informiert. Die Fachleute konnten berichten, dass der Bau weiter im Zeitplan liegt.

 

„Hier steht es nun in voller Pracht, durch fleißige Hände wahr gemacht“, sagte Dachdeckermeisterin Eva-Lotte Palsbröker in ihrem Richtspruch, bevor sie Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa, Badleiterin Kerstin Lech, Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger und Bauleiter René van Tuijl zuprostete und anschließend traditionell das Glas zerbrach. In voller Pracht erstrahlt das Eingangs- und Sozialgebäude natürlich noch nicht ganz – wie viele andere Dinge auf der Baustelle. Allerdings ist bereits reichlich Leben im baldigen Freibad. „Wir sind aktuell an mehreren Stellen gleichzeitig aktiv und machen überall große Fortschritte“, erklärt Bauleiter René van Tuijl.

 

Einer dieser Fortschritte ist am Eingangs- und Sozialgebäude deutlich zu erkennen. In den vergangenen Tagen wurde bereits mit dem Einbau der Fenster begonnen. Zudem wurden die Leimholzbinder auf dem Dach montiert, die man selbstverständlich für ein Richtfest braucht. „Für uns war es ein wichtiger Meilenstein, dass wir das Gebäude bis zum Winter dicht bekommen. Dieses Ziel werden wir erreichen“, sagt Dr. Marion Kapsa. Denn in der kommenden Woche werden voraussichtlich die Trapezbleche für das Dach geleifert. Dann ist es nur noch eine Frage von Tagen, bis das Gebäude komplett geschlossen ist. Im Anschluss können die Handwerker mit dem Innenausbau beginnen und bei Wind und Wetter an der Fertigstellung arbeiten.

Auch wenige Meter weiter bietet sich auf der Baustelle ein ganz neues Bild. Fünf große grüne Behälter sind am Mittwoch geliefert und am Donnerstag per Schwerlastkran in die Kellergrube gehoben worden. Es sind die fünf Filterbehälter, die künftig für sauberes Wasser in den Schwimmbecken sorgen sollen. Bei der Montage war absolute Präzision gefragt, um die bis zu 1,8 Tonnen schweren und drei Meter breiten Behälter genau an dem vorgesehenen Ort in den Keller zu heben. Für die erfahrenen Bauarbeiter war dies jedoch kein Problem.

 

Direkt daneben sieht es schon fast nach Schwimmbad, und nicht mehr nach Baustelle aus. Denn das 50 Meter lange Wettkampfbecken konnte am Donnerstag fertiggestellt werden. Mehr als 1400 Meter Schweißnaht waren nötig, um alle Edelstahlbleche miteinander zu verbinden und damit alles dicht ist, wenn das Becken mit Wasser befüllt wird. Für die Mitarbeiter der Firma Berndorf Bäderbau aus Österreich gibt es allerdings keine Verschnaufpause. Bereits in der kommenden Woche starten die Monteure mit dem Einbau der Seitenbleche für das Nichtschwimmerbecken. Die erste Lieferung dafür ist bereits in Bünde eingetroffen.

 

„Man kann inzwischen schon sehr gut erkennen, wie das Freibad später aussehen wird. Und mit jedem Rundgang über die Baustelle steigt bei mir die Vorfreude auf das fertige Bad“, zeigt sich Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger erfreut über den Baufortschritt. „Ich bin mir sicher, dass die Vorfreude bei vielen Bündern ähnlich groß ist und sie ab Sommer 2021 viel Freude am Neubau haben werden.“

 

Alle Fortschritte auf der Bünder Freibad-Baustelle können auch jederzeit über die Webseite sowie über Facebook und Instagram (@buenderbaeder) verfolgt werden.

 

 

21.10.2020

 

Bünder Bäder ehren Gewinner des Bauzaunwettbewerbs

 

Die Bünder Bäder haben die Gewinner ihres Bauzaunwettbewerbs an der Baustelle empfangen und geehrt. Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa beglückwünschte gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Koch und Badleiterin Kerstin Lech die Siegerinnen und Sieger: Lea Fieseler, Melissa Maljuch, Nieke Charlotte Sütfeld, Anouk Holtmann und Jost Bergmann.

 

Die Bädergesellschaft hatte zwecks der Verschönerung des Bauzauns am Freibad Bünde zu einem Bilderwettbewerb aufgerufen. Unter dem Motto „Mein Sommer im Freibad“ hatten zahlreiche Kinder und Jugendliche Bilder selbst gemalt oder am Computer erstellt und damit die Jury begeistert. Und zwar „so sehr, dass eine Auswahl der fünf Gewinner am Ende nicht möglich war“, berichtet Dr. Marion Kapsa. „Daher haben wir spontan auf ein Losverfahren umgestellt.“ Die glücklichen Gewinner erhielten einen Gutschein für eine Jahreskarte und damit freien Eintritt für die erste Saison im neuen Freibad. Alle anderen Einsender dürfen sich auch über ein kleines Dankeschön freuen: Alle erhalten eine Zehnerkarte für die Eröffnungssaison 2021.

 

Im Rahmen der Siegerehrung wurden die neuen Banner mit den Gewinnermotiven enthüllt. Die Kunstwerke der kleinen Gewinner sind jetzt auf der Nord- und der Südseite der Freibadbaustelle zu sehen. Und vier der talentierten Maler, durften als allererste ihre Bilder auf dem Bauzaun bewundern. Bürgermeister Wolfgang Koch lobte die Bilder: „Die Kinder haben sich sehr viel Mühe gegeben, ihren Tag im neuen Bünder Freibad im Bild festzuhalten. Ich bin mir sicher, dass sie bald genauso viel Spaß im Wasser haben werden.“

 

14.10.2020

 

Bodenbleche für das Schwimmerbecken im Freibad geliefert

 

Jede Menge Edelstahlplatten haben am Dienstagmorgen die Baustelle des Bünder Freibades erreicht. Es sind die Bodenbleche für das 50 Meter lange Wettkampfbecken, die aus Österreich geliefert wurden. In Kürze wird somit das erste Becken des neuen Freibades dicht sein. Sechs Schwimmbahnen mit einer Wassertiefe von zwei Metern wird das Schwimmbecken nach der Fertigstellung bieten.

 

Rund 950 Kilometer haben die Bodenbleche zurückgelegt, bevor sie am Dienstag mit einem großen Autokran vom Lkw abgeladen wurden. Für einige Tage werden sie noch gestapelt im Schwimmerbecken liegen und dann nach und nach in das Becken eingebaut. Je nach Witterung werden die Monteure aus Österreich bis zu zwei Wochen benötigen, um alle Bodenplatten verbaut und somit das erste Becken abgedichtet zu haben. Dicht ist bereits die Außenwand. Das letzte Bauteil wurde am Dienstag nach erfolgter Lkw-Entladung eingesetzt. In den Wochen zuvor wurde eine mehrfache Kiesschicht auf den Boden gebracht. Diese dient als Drainage. Zudem sind bereits die Leitungen für den Wasserablauf montiert, die später unter den Bodenblechen versteckt sein werden.

 

„Für uns stellt die Fertigstellung des Wettkampfbecken einen großen Meilenstein dar, aber wir haben auch an den übrigen Stellen noch viel zu tun. Denn wir alle haben das Ziel pünktlich zu Sommersaison 2021 fertig zu werden“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Überall wird gleichzeitig gearbeitet. Vor rund zwei Wochen wurde mit dem Aushub des Nichtschwimmerbeckens begonnen. Die Umrisse des Beckens sind schon ganz gut zu erkennen. Zum Ende der Woche können bereits die Fundamente gegossen werden. Große Fortschritte macht auch das Sprungbecken. Hier wird aktuell noch an der Einschalung gearbeitet, damit das Becken demnächst in einem Zug mit Beton gegossen werden kann. Im Anschluss werden die Arbeiten am Technikgebäude starten.

 

 

02.10.2020

 

Wintersaison in der Bünder Welle bringt Veränderungen

 

In der Bünder Welle beginnt im Oktober die Wintersaison. Gleichzeitig treten auch einige Änderungen in Kraft. Die Öffnungszeiten werden ausgeweitet und Corona-Regeln werden angepasst, zudem gibt es ab sofort wieder Saisonkarten. Am Feiertag (3. Oktober) bleibt das Hallenbad ganztägig geschlossen. Im Anschluss treten die Änderungen in Kraft.

 

„Wir haben jetzt einige Wochen Erfahrungen mit dem aufgestellten Hygienekonzept sammeln können, sodass wir zur Wintersaison Anpassungen durchführen. Dieser Schritt ist jedoch nur möglich, weil sich die Besucher größtenteils vorbildlich verhalten und unser Badpersonal unterstützt haben“, sagt Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Abgeschafft wird daher ab Oktober die telefonische Voranmeldung. Somit sind künftig auch wieder Spontanbesuche in der Bünder Welle möglich. Weiterhin gilt natürlich eine Kontaktdatenverfolgung. Die Registrierung erfolgt am Eingang.

 

Zudem wird ab Sonntag, 4. Oktober das bisherige Schichtsystem gestrichen.  Stattdessen wird es nur noch einen Vormittags- und Nachmittags-Betrieb. Dazwischen liegt jeweils eine einstündige Pause, in der das Badpersonal eine intensive Reinigung durchführt. „Durch mehr Schwimmzeiten möchten wir den Gästen mehr Flexibilität ermöglichen und bisherige Stoßzeiten etwas entlasten. So haben mehr Leute die Möglichkeit eine Runde zu schwimmen“, erklärt Badleiterin Kerstin Lech. Im Detail sieht es so aus: Das Schwimmbad ist künftig montags von 6 - 7:30 Uhr und 14 - 21 Uhr geöffnet sowie dienstags bis freitags von 6 -13 Uhr und 14 -21 Uhr und am Wochenende von 7 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr.

 

Die Gästeanzahl wird jedoch nicht erhöht. „Um unsere Gäste vor möglichen Infektionen zu schützen, verzichten wir weiterhin bewusst darauf, die maximal genehmigte Anzahl von Besuchern ins Bad zu lassen“, sagt Kerstin Lech. So ist es den Bünder Bädern erlaubt, pro Becken jeweils bis zu 40 Personen gleichzeitig schwimmen zu lassen. In der Praxis werden derzeit jedoch maximal jeweils 20 Besucher pro Becken ins Wasser gelassen. So können die Abstände so groß wie möglich gehalten werden und das Schwimmen mit Abstand fällt den Gästen leichter.

 

Darüber hinaus lösen die Bünder Bäder ein Versprechen ein und führen die wegen Corona kurzzeitig ausgesetzten Saisonkarten wieder ein. Seit dem 1. Oktober sind diese wieder im Bad zu den üblichen Preisen erhältlich. Neu: Sollte es noch einmal zu einer längeren Schließung des Bades kommen, wird es keine anteilige Erstattung auf die Saisonkarten geben, sondern die Gültigkeit der Karten für das Hallenbad wird um die ausgefallenen Tage verlängert. Der Besitz einer Saisonkarte garantiert allerdings keinen Einlass, wenn das Bad voll sein sollte.

 

 

13.08.2020

 

Schwimmvereine besuchen Freibad-Baustelle
Rundgang mit spannenden Erläuterungen
Führungen für Interessierte möglich

 

Auf der Baustelle des neuen Bünder Freibades waren heute ausnahmsweise nicht nur Bauarbeiter zu sehen. Eine kleine Gruppe der DLRG Ortsgruppe Bünde, der TG Ennigloh und des BTW Bünde waren auf Einladung der Bünder Bäder GmbH zu einer Baustellenführung ins künftige Schwimmbad gekommen.  Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa und Badleiterin Kerstin Lech informierten die Vereine über den aktuellen Baufortschritt und beantworteten die Fragen der Wassersportler. Als weitere Besucher haben sich die lokalen Spitzenpolitiker angekündigt, auch Bünder Bürger können sich für Baustellenführungen melden.

„Das neue Freibad soll ab dem kommenden Sommer das Zuhause vieler Wassersportler und Familien aus der Region sein“, erklärt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Deshalb ist es uns auch wichtig, den künftigen Nutzern das Freibad auch in der Bauphase schon einmal vorzustellen und offene Fragen zu beantworten, auch wenn es uns die Corona-Situation aktuell etwas erschwert.“

Gemeinsam ging die kleine Besuchergruppe zunächst zum größten Bauteil des Freibades – dem Schwimmerbecken. Das 50 m lange Wettkampfbecken der Kategorie C wird künftig 2.575 m3 Wasser beinhalten. Aktuell fehlt noch der Boden; dieser wird in den kommenden Wochen in mehreren Teilen angeliefert, verbaut und verschweißt. Für die Besucher war es beeindruckend, einmal in einem leeren Becken – bzw. in der Baugrube - zu stehen. Aus der Innenperspektive wirkten die 50 Meter deutlich größer als vom Beckenrand aus betrachtet.

Erkennen kann man schon die Sprunggrube unter dem künftigen 5-Meter-Turm sowie den Keller für das Technikgebäude, wo später ein Großteil der Technik verbaut sein wird. Vom Gebäude selbst ist aktuell noch nichts zu sehen; die Mauern werden in den kommenden Wochen hochgezogen. Das Gebäude wird die Wasseraufbereitungstechnik beherbergen; darunter sieben Filter, die rund um die Uhr für eine konstant hohe Wasserqualität sorgen.

Abschließend ging es für die Besuchergruppe noch zum Eingangs- und Sozialgebäude. Die Dimensionen des 526 m2 großen Flachdachbaus sind bereits gut zu erkennen. Jeder Raum ist bereits begehbar und so konnten sich die Gäste schon einmal vorstellen, wie sie sich demnächst dort zum ersten Mal umziehen und duschen werden.

Bereits am Freitag ist die nächste Gruppe zu Gast. Dann statten der Bürgermeister und Vertreter aus Rat und Verwaltung der Freibad-Baustelle einen Besuch ab. Aber auch interessierte Bürger sollen die Möglichkeit bekommen, sich vor Ort über den Fortschritt und die Planungen zu informieren. Auf Grund der Corona-Schutzverordnung gelten jedoch auch auf der Baustelle die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Zudem ist die Gruppengröße auf maximal zehn Personen begrenzt. Anmeldungen werden per E-Mail an info@buender-baeder.de entgegengenommen.

Auch virtuell kann man jederzeit die Freibad-Baustelle besuchen: über Facebook und Instagram (buenderbaeder) sowie unter www.buender-baeder.de

 

 

 

24.07.2020

 

Bünder Freibad sucht Gastronomie-Pächter

Während am Eingangsgebäude des neuen Bünder Freibades derzeit noch fleißig gebaut wird, beschäftigt sich die Bünder Bäder GmbH bereits mit der späteren Nutzung. Ab sofort ist die Pacht für die Freibad-Gastronomie öffentlich ausgeschrieben. Bewerber haben bis zum 9. August die Möglichkeit, ihr Interesse bei den Bünder Bädern zu hinterlegen.

„Wir suchen einen Partner, der ab Mai 2021 eine abwechslungsreiche Gastronomie zu familienfreundlichen Preisen anbietet und sind gespannt auf die Konzepte“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Wünschenswert sind natürlich Erfahrungen in der Außen- und Eventgastronomie oder in vergleichbaren Bereichen.“

Geboten werden dem Pächter rund 60 m2 in einem modernen Flachdachbau mit einer voll ausgestatteten Küche, einem Sozialraum und einem Lager. Zudem stehen der Gastronomie zwei große Außenterrassen zur Verfügung – eine ist zum Eingangsbereich des Freibades gerichtet, die andere zeigt zum Steinmeisterpark hin und ist daher auch für Nichtbesucher des Freibades zu nutzen. Das Gebäude steht voraussichtlich ab März 2021 zur Verfügung, die Eröffnung des Freibades ist für Mai 2021 geplant.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und Kontaktdaten gibt es hier.

 

 

30.06.2020

 

Arbeiten an Edelstahlbecken beginnen

Erster Schwertransport aus Österreich erreicht Bünde

 

Die Montage der Edelstahlbecken hat am Dienstag begonnen. Am Vormittag erreichten fünf Schwerlasttransporter aus Österreich das Bünder Freibad. Die Fahrer haben in den vergangenen Stunden rund 950 Kilometer mit den tonnenschweren Beckenteilen zurückgelegt. Zusätzlich sind fünf Monteure an der Else angekommen. Sie werden – je nach Witterung – die kommenden zwei bis drei Wochen auf der Freibadbaustelle tätig sein.

„Jetzt nimmt unser Bad endlich Formen an. Denn was wäre ein Freibad ohne ein Becken?“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Wir sind froh, dass uns die Corona-Problematik keine Steine in den Weg gelegt hat. Schließlich war lange nicht klar, wann die Österreicher wieder nach Bünde reisen können.“ Das ist wichtig für den Zeitplan. Denn allein das 50 Meter lange Schwimmerbecken besteht aus rund 30 Wandelementen, 140 Bodenblechtafeln und 30 Bodenkanalteilen. Hinzu kommen die Teile für die Sprunggrube und das Nichtschwimmerbecken.

In der ersten Lieferung aus Niederösterreich für das Bünder Freibad sind vor allem die Grundteile für die Beckenwände für das 50-Meter-Becken enthalten. Die meterlangen Teile wurden am Dienstag mit schwerem Gerät abgeladen. In den kommenden Tagen werden die fünf Mitarbeiter der Firma Berndorf Bäderbau GmbH die Montage durchführen. Dafür werden die Beckenwand-Teile fix einbetoniert und miteinander verschweißt. Besonders bei der Schweißarbeit kommt es auf maximale Präzision an, denn die Toleranzen liegen im Millimeterbereich. Zudem muss natürlich auch die Dichtigkeit stimmen. Diese wird anschließend per Farbeindringverfahren geprüft. Mit einer Prüfflüssigkeit können die Experten kleinste Mikrorisse im Material schon frühzeitig erkennen.

Bis die nächste Lieferung aus Österreich eintrifft, wird der Boden final vorbereitet, die Fundamentarbeiten an den übrigen Becken durchgeführt und der vor wenigen Tagen gestartete Bau des Sozialgebäudes fortgeführt. Die Fortschritte auf der Bünder Freibad-Baustelle sind jederzeit über die Homepage www.buender-baeder.de sowie über Facebook und Instagram (buenderbaeder) zu beobachten.

10.06.2020

 

Grundstein in Bünder Freibad gelegt

Sozialgebäude entsteht an der Dellereistraße

 

Ein weiterer Meilenstein beim Neubau des Bünder Freibades ist erreicht. Heute ist der Grundstein für das künftige Sozialgebäude gelegt worden. Dieses Gebäude soll im Mai 2021 das Eingangstor des neuen Bünder Freibades sein. Bis dahin ist auf der Baustelle noch einiges zu tun. Die Edelstahlbecken sollen im Juli montiert werden.

„Wir sind stolz, dass wir auch in Zeiten von Corona den Zeitplan halten konnten und heute die Grundsteinlegung im kleinen Kreis feiern dürfen“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Koch, den Architekten Bernard Hardick und Rene van Tuijl (Hooper Architects), Badleiterin Kerstin Lech sowie Torsten Ransiek (TG Ennigloh) und Karola Finke-Weber (DLRG Bünde) als Repräsentanten der Vereine versenkte sie die Zeitkapsel im Grundstein. Die Zeitkapsel enthält historische Fotos des früheren Freibades sowie Bilder von dessen Abriss. Hinzu kamen die Tageszeitungen des heutigen Tages und einen Plan des neuen Bades.

Um den Grundstein herum entsteht in den kommenden Monaten ein 526 m² großer Flachdachbau. Dieser wird im neuen Freibad eine zentrale Rolle einnehmen. Denn der Eingang zum Freibad wird künftig an der Dellereistraße liegen. Rechts vom Eingang entsteht der Personalbereich sowie rund 60m² Fläche für den Gastronomiebetrieb. Auf der linken Seite entstehen 20 Umkleidekabinen, zwei Sammelumkleiden sowie Technik- und Sanitärräume. Der Rohbau soll im September fertiggestellt werden, anschließend beginnt der Innenausbau.

Auch die weiteren Maßnahmen auf der Baustelle liegen im Zeitplan. Einige Meter vom Grundstein entfernt werden derzeit noch die Fundamente für das 50m-Schwimmerbecken und für das Sprungbecken vorbereitet. Diese Edelstahlbecken werden momentan noch bei einem Spezialbetrieb in Österreich vorgefertigt und in mehreren Teilen voraussichtlich Anfang Juli nach Bünde geliefert.

04.06.2020

 

Bünder Welle öffnet wieder am 6. Juni 2020

Telefonische Anmeldung erbeten; Besucherzahlen und Schwimmzeiten begrenzt

 

Das Hallenbad Bünder Welle öffnet erstmals wieder am Samstag, 6. Juni. Nach zwölf Wochen coronabedingter Schließung kann dann endlich wieder geschwommen werden. Allerdings gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln, eine Kontaktdatenerfassung, eine beschränkte Besucherzahl sowie geänderte Öffnungszeiten. Die Bünder Bäder GmbH bittet darum, sich telefonisch unter 05223 61938 anzumelden. Dies verkürzt Wartezeiten und verhindert Personengruppen am Eingang.

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgehen kann und wir unsere Gäste begrüßen dürfen“, sagt Badleiterin Kerstin Lech. „Für uns alle ist der Schwimmbetrieb unter Corona-Bedingungen etwas Ungewohntes und Neues. Ich bin mir jedoch sicher, dass es in Zusammenarbeit mit unseren Gästen klappen wird.“ Erste Erfahrungen können Team und Schwimmer am Samstag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr sammeln. Das Hygienekonzept sieht vor, dass es künftig feste Schwimmzeiten von jeweils bis zu 75 Minuten gibt. Im Anschluss folgen 15 Minuten Umkleidezeit und 30 Minuten zur Reinigung, bis neue Gäste ins Bad dürfen. Damit dieser 2-Stunden-Rhythmus für die Besucher einfach zu merken ist, haben die Bünder Bäder extra die Öffnungszeiten verlängert. Bis auf Weiteres ist die Bünder Welle täglich ab 6 Uhr geöffnet, werktags bis 20 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr. Eine Ausnahme: montags erfolgt nach dem Frühschwimmen zwischen 8 und 14 Uhr eine Grundreinigung.

Um die strikten Hygienevorgaben erfüllen zu können, wurden nebeneinanderliegende Spinde und Duschen gesperrt und im Becken ist ausschließlich Bahnenschwimmen im Kreisverkehr erlaubt. „Uns ist bewusst, dass wir somit leider einige Familien ausschließen. Aber die aktuellen Pandemievorgaben für Bäder lassen das Plantschen mit den Kindern leider nicht zu. Sollte es jedoch Lockerungen geben, werden wir sie schnellstmöglich umsetzen“, sagt  Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Bünder Bäder GmbH. Außerhalb des Beckens – in den Umkleiden und Hygienebereichen – gelten die bekannten Abstandsregeln, zudem muss ein Mundschutz getragen werden.

Änderungen gibt es auch bei den Eintrittskarten. Für die aktuelle Sommersaison wird es ausnahmsweise nur Einzel- und 12er-Karten geben. Der Abendtarif und die Saisonkarten werden derzeit nicht angeboten.

03.04.2020

 

Erster Spatenstich im Freibad Bünde-Mitte

Bürgermeister und Bäderchefin gaben Startsignal im Freibad

 

Der symbolische Erste Spatenstich für das neue Bünder Freibad ist getan. Aus Gründen des Virenschutzes trafen sich auf der Baustelle lediglich zwei Personen, nämlich Bürgermeister Wolfgang Koch und die Geschäftsführerin der Bünder Bäder GmbH, Dr. Marion Kapsa. An der Stelle, wo demnächst das Sozialgebäude entsteht, stießen sie den Spaten ins Erdreich. Das Sozialgebäude wird später Kassen, Duschen, Umkleiden, Kiosk und Gastronomie enthalten.

Bei der Planung dieses Gebäudes wurde darauf geachtet, dass Gastronomie, Kiosk und Toiletten auch für die Besucher des Steinmeisterparks zugänglich sind. Für die Parkbesucher wird eine Sommerterrasse gebaut. Geplant sind vier Sammelumkleiden mit je 20 Kleiderverwahrschränken. Ferner soll es einen offenen Umkleidebereich mit 10 Umkleidekabinen geben, drei davon als Familienumkleiden. Auch ein Wickelbereich für Säuglinge und Kleinkinder ist geplant. Für die Sachaufbewahrung sind 100 Wertsachenfächer und 12 Fächer für Motorradhelme vorgesehen.

Derweil gehen die Oberflächenarbeiten voran, Erdreich wird bewegt und im Hintergrund laufen die weiteren Planungen, um das Gesamtprojekt pünktlich im Frühjahr 2021 ins Ziel zu bringen.

So werden in April und Mai noch weitere Ausschreibungen gemacht und die Hochbauarbeiten vorangetrieben. Die so genannte Dichtschließung des Sozialgebäudes ist für September dieses Jahres vorgesehen. „Wir freuen uns auf das Richtfest im Frühherbst, hoffentlich in entspannter Atmosphäre und ohne allzu strenge Auflagen hinsichtlich des Corona-Virenschutzes“, sagte Dr. Marion Kapsa anlässlich des Ersten Spatenstichs. Wolfgang Koch ergänzte: „Wir alle müssen durch eine anstrengende Zeit. Aber deswegen dürfen ja die wichtigen Projekte nicht stillstehen. Ich freue mich, dass das Freibadprojekt so gut vorankommt. – Und übrigens: Wegen Corona hätten wir wahrscheinlich in diesem Jahr ohnehin einen nur sehr eingeschränkten Badebetrieb gehabt. Gut also, wenn wir die Zeit jetzt zum Bauen nutzen.“

 

 

27.03.2020

 

Österreichischer Bäderspezialist baut Bünder Freibad-Becken

Edelstahlteile werden in Berndorf vorgefertigt

 

Trotz Coronakrise schreitet der Um- und Neubau des Freibades in Bünde planmäßig voran. Das betrifft auch die Fertigung der drei Edelstahlbecken, die derzeit in Österreich bei der Firma Berndorf Bäderbau vorgefertigt werden. Allein für das 50 Meter lange Schwimmerbecken werden 30 Wandelemente, 140 Bodenblechtafeln und 30 Bodenkanalteile angefertigt. In ca. 10 Wochen gehen die Teile mit sechs Sattelschleppern auf die 950 km lange Reise nach Deutschland.
 
Edelstahlbecken halten rund 40 Jahre und sind kaum wartungsanfällig. Die Firma Berndorf Bäderbau hat in den vergangenen 40 Jahren rund 8000 solcher Anlagen weltweit gebaut. Parallel zu dem Projekt in Bünde läuft ein Freibadbau in Remchingen bei Karlsruhe.
 
Baumeister Robert Ilsinger schildert die Herausforderungen: „Unabhängig von den Witterungseinflüssen müssen wir bei der Endmontage gute Schweißarbeit liefern. Die Wasserüberlaufrinne darf nicht mehr als plus minus 2 Millimeter von der Horizontalen abweichen!“ Im Übrigen werden bei der Endmontage die Beckenwand-Teile in Bünde fix einbetoniert und miteinander verschweißt. Die ebenfalls angeschweißten Bodenteile lagern dabei ohne Betonierung auf einem Kiesbett. Zur Endmontage gehört auch eine Dichtheitsprüfung. Diese wird mit dem so genannten Farb-Eindringverfahren gemacht. Dazu wird die Oberfläche mit bestimmten Prüfflüssigkeiten behandelt. Die Prüfflüssigkeit wird mit einem speziellen „Entwickler“ sichtbar gemacht. Damit lassen sich zuverlässig Mikrorisse im Material erkennen.
 
Glücklich ist man bei der Firma Berndorf Bäderbau, dass derzeit trotz Corona gearbeitet werden kann. Ilsinger: Wir haben keine Betriebsunterbrechung und fertigen in zwei Arbeitsschichten.“ 35 Mitarbeiter bereiten das 6-Bahnen Sportbecken sowie das Erlebnisbecken vor. Insgesamt werden 2500 Fertigungsstunden veranschlagt. Das Gesamtgewicht der beiden Becken liegt bei 45 Tonnen. Planmäßige Anlieferung in Bünde ist am 16.06.2020.
 
Die Geschäftsführerin der Bünder Bäder, Dr. Marion Kapsa hofft, dass für die österreichischen Monteure dann die Grenze nach Deutschland offen sein wird. Wegen des Coronavirus ist die Einreise nach Deutschland für Österreicher zur Zeit nämlich nicht möglich.