Aktuelles

09.09.2020

 

Telefonische Anmeldung in der Bünder Welle

 

Um allen Besuchern bei der telefonischen Anmeldung die bestmögliche Erreichbarkeit bieten zu können, gibt es in der Bünder Welle ab jetzt feste Telefonzeiten. Zu diesen Zeiten können sich die Schwimmerinnen und Schwimmer telefonisch im Hallenbad anmelden.

 

Zu den folgenden Zeiten ist eine Anmeldung möglich:

MontagDienstag bis FreitagSamstag und Sonntag
6:15 Uhr bis 7:00 Uhr6:15 Uhr bis 7:00 Uhr6:15 Uhr bis 7:00 Uhr
Reinigung8:15 Uhr bis 9:00 Uhr8:15 Uhr bis 9:00 Uhr

Reinigung

10:15 Uhr bis 11:00 Uhr10:15 Uhr bis 11:00 Uhr
Reinigung12:15 Uhr bis 13:00 Uhr12:15 Uhr bis 13:00 Uhr
14:15 Uhr bis 15:00 Uhr 14:15 Uhr bis 15:00 Uhr14:15 Uhr bis 15:00 Uhr
16:15 Uhr bis 17:00 Uhr

16:15 Uhr bis 17:00 Uhr

16:15 Uhr bis 17:00 Uhr
18:15 Uhr bis 19:00 Uhr18:15 Uhr bis 19:00 Uhr

 

Das Hygienekonzept sieht vor, dass es feste Schwimmzeiten von jeweils bis zu 75 Minuten gibt. Im Anschluss folgen 15 Minuten Umkleidezeit und 30 Minuten zur Reinigung, bis neue Gäste ins Bad dürfen. Damit dieser 2-Stunden-Rhythmus für die Besucher einfach zu merken ist, haben die Bünder Bäder extra die Öffnungszeiten verlängert. Bis auf Weiteres ist die Bünder Welle täglich ab 6 Uhr geöffnet, werktags bis 20 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr. Eine Ausnahme: montags erfolgt nach dem Frühschwimmen zwischen 8 und 14 Uhr eine Grundreinigung.

 

 

13.08.2020

 

Schwimmvereine besuchen Freibad-Baustelle
Rundgang mit spannenden Erläuterungen
Führungen für Interessierte möglich

 

Auf der Baustelle des neuen Bünder Freibades waren heute ausnahmsweise nicht nur Bauarbeiter zu sehen. Eine kleine Gruppe der DLRG Ortsgruppe Bünde, der TG Ennigloh und des BTW Bünde waren auf Einladung der Bünder Bäder GmbH zu einer Baustellenführung ins künftige Schwimmbad gekommen.  Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa und Badleiterin Kerstin Lech informierten die Vereine über den aktuellen Baufortschritt und beantworteten die Fragen der Wassersportler. Als weitere Besucher haben sich die lokalen Spitzenpolitiker angekündigt, auch Bünder Bürger können sich für Baustellenführungen melden.

„Das neue Freibad soll ab dem kommenden Sommer das Zuhause vieler Wassersportler und Familien aus der Region sein“, erklärt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Deshalb ist es uns auch wichtig, den künftigen Nutzern das Freibad auch in der Bauphase schon einmal vorzustellen und offene Fragen zu beantworten, auch wenn es uns die Corona-Situation aktuell etwas erschwert.“

Gemeinsam ging die kleine Besuchergruppe zunächst zum größten Bauteil des Freibades – dem Schwimmerbecken. Das 50 m lange Wettkampfbecken der Kategorie C wird künftig 2.575 m3 Wasser beinhalten. Aktuell fehlt noch der Boden; dieser wird in den kommenden Wochen in mehreren Teilen angeliefert, verbaut und verschweißt. Für die Besucher war es beeindruckend, einmal in einem leeren Becken – bzw. in der Baugrube - zu stehen. Aus der Innenperspektive wirkten die 50 Meter deutlich größer als vom Beckenrand aus betrachtet.

Erkennen kann man schon die Sprunggrube unter dem künftigen 5-Meter-Turm sowie den Keller für das Technikgebäude, wo später ein Großteil der Technik verbaut sein wird. Vom Gebäude selbst ist aktuell noch nichts zu sehen; die Mauern werden in den kommenden Wochen hochgezogen. Das Gebäude wird die Wasseraufbereitungstechnik beherbergen; darunter sieben Filter, die rund um die Uhr für eine konstant hohe Wasserqualität sorgen.

Abschließend ging es für die Besuchergruppe noch zum Eingangs- und Sozialgebäude. Die Dimensionen des 526 m2 großen Flachdachbaus sind bereits gut zu erkennen. Jeder Raum ist bereits begehbar und so konnten sich die Gäste schon einmal vorstellen, wie sie sich demnächst dort zum ersten Mal umziehen und duschen werden.

Bereits am Freitag ist die nächste Gruppe zu Gast. Dann statten der Bürgermeister und Vertreter aus Rat und Verwaltung der Freibad-Baustelle einen Besuch ab. Aber auch interessierte Bürger sollen die Möglichkeit bekommen, sich vor Ort über den Fortschritt und die Planungen zu informieren. Auf Grund der Corona-Schutzverordnung gelten jedoch auch auf der Baustelle die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Zudem ist die Gruppengröße auf maximal zehn Personen begrenzt. Anmeldungen werden per E-Mail an info@buender-baeder.de entgegengenommen.

Auch virtuell kann man jederzeit die Freibad-Baustelle besuchen: über Facebook und Instagram (buenderbaeder) sowie unter www.buender-baeder.de.

 

 

24.07.2020

 

Bünder Freibad sucht Gastronomie-Pächter

Während am Eingangsgebäude des neuen Bünder Freibades derzeit noch fleißig gebaut wird, beschäftigt sich die Bünder Bäder GmbH bereits mit der späteren Nutzung. Ab sofort ist die Pacht für die Freibad-Gastronomie öffentlich ausgeschrieben. Bewerber haben bis zum 9. August die Möglichkeit, ihr Interesse bei den Bünder Bädern zu hinterlegen.

„Wir suchen einen Partner, der ab Mai 2021 eine abwechslungsreiche Gastronomie zu familienfreundlichen Preisen anbietet und sind gespannt auf die Konzepte“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Wünschenswert sind natürlich Erfahrungen in der Außen- und Eventgastronomie oder in vergleichbaren Bereichen.“

Geboten werden dem Pächter rund 60 m2 in einem modernen Flachdachbau mit einer voll ausgestatteten Küche, einem Sozialraum und einem Lager. Zudem stehen der Gastronomie zwei große Außenterrassen zur Verfügung – eine ist zum Eingangsbereich des Freibades gerichtet, die andere zeigt zum Steinmeisterpark hin und ist daher auch für Nichtbesucher des Freibades zu nutzen. Das Gebäude steht voraussichtlich ab März 2021 zur Verfügung, die Eröffnung des Freibades ist für Mai 2021 geplant.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und Kontaktdaten gibt es hier.

 

 

30.06.2020

 

Arbeiten an Edelstahlbecken beginnen

Erster Schwertransport aus Österreich erreicht Bünde

 

Die Montage der Edelstahlbecken hat am Dienstag begonnen. Am Vormittag erreichten fünf Schwerlasttransporter aus Österreich das Bünder Freibad. Die Fahrer haben in den vergangenen Stunden rund 950 Kilometer mit den tonnenschweren Beckenteilen zurückgelegt. Zusätzlich sind fünf Monteure an der Else angekommen. Sie werden – je nach Witterung – die kommenden zwei bis drei Wochen auf der Freibadbaustelle tätig sein.

„Jetzt nimmt unser Bad endlich Formen an. Denn was wäre ein Freibad ohne ein Becken?“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Wir sind froh, dass uns die Corona-Problematik keine Steine in den Weg gelegt hat. Schließlich war lange nicht klar, wann die Österreicher wieder nach Bünde reisen können.“ Das ist wichtig für den Zeitplan. Denn allein das 50 Meter lange Schwimmerbecken besteht aus rund 30 Wandelementen, 140 Bodenblechtafeln und 30 Bodenkanalteilen. Hinzu kommen die Teile für die Sprunggrube und das Nichtschwimmerbecken.

In der ersten Lieferung aus Niederösterreich für das Bünder Freibad sind vor allem die Grundteile für die Beckenwände für das 50-Meter-Becken enthalten. Die meterlangen Teile wurden am Dienstag mit schwerem Gerät abgeladen. In den kommenden Tagen werden die fünf Mitarbeiter der Firma Berndorf Bäderbau GmbH die Montage durchführen. Dafür werden die Beckenwand-Teile fix einbetoniert und miteinander verschweißt. Besonders bei der Schweißarbeit kommt es auf maximale Präzision an, denn die Toleranzen liegen im Millimeterbereich. Zudem muss natürlich auch die Dichtigkeit stimmen. Diese wird anschließend per Farbeindringverfahren geprüft. Mit einer Prüfflüssigkeit können die Experten kleinste Mikrorisse im Material schon frühzeitig erkennen.

Bis die nächste Lieferung aus Österreich eintrifft, wird der Boden final vorbereitet, die Fundamentarbeiten an den übrigen Becken durchgeführt und der vor wenigen Tagen gestartete Bau des Sozialgebäudes fortgeführt. Die Fortschritte auf der Bünder Freibad-Baustelle sind jederzeit über die Homepage www.buender-baeder.de sowie über Facebook und Instagram (buenderbaeder) zu beobachten.

10.06.2020

 

Grundstein in Bünder Freibad gelegt

Sozialgebäude entsteht an der Dellereistraße

 

Ein weiterer Meilenstein beim Neubau des Bünder Freibades ist erreicht. Heute ist der Grundstein für das künftige Sozialgebäude gelegt worden. Dieses Gebäude soll im Mai 2021 das Eingangstor des neuen Bünder Freibades sein. Bis dahin ist auf der Baustelle noch einiges zu tun. Die Edelstahlbecken sollen im Juli montiert werden.

„Wir sind stolz, dass wir auch in Zeiten von Corona den Zeitplan halten konnten und heute die Grundsteinlegung im kleinen Kreis feiern dürfen“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Koch, den Architekten Bernard Hardick und Rene van Tuijl (Hooper Architects), Badleiterin Kerstin Lech sowie Torsten Ransiek (TG Ennigloh) und Karola Finke-Weber (DLRG Bünde) als Repräsentanten der Vereine versenkte sie die Zeitkapsel im Grundstein. Die Zeitkapsel enthält historische Fotos des früheren Freibades sowie Bilder von dessen Abriss. Hinzu kamen die Tageszeitungen des heutigen Tages und einen Plan des neuen Bades.

Um den Grundstein herum entsteht in den kommenden Monaten ein 526 m² großer Flachdachbau. Dieser wird im neuen Freibad eine zentrale Rolle einnehmen. Denn der Eingang zum Freibad wird künftig an der Dellereistraße liegen. Rechts vom Eingang entsteht der Personalbereich sowie rund 60m² Fläche für den Gastronomiebetrieb. Auf der linken Seite entstehen 20 Umkleidekabinen, zwei Sammelumkleiden sowie Technik- und Sanitärräume. Der Rohbau soll im September fertiggestellt werden, anschließend beginnt der Innenausbau.

Auch die weiteren Maßnahmen auf der Baustelle liegen im Zeitplan. Einige Meter vom Grundstein entfernt werden derzeit noch die Fundamente für das 50m-Schwimmerbecken und für das Sprungbecken vorbereitet. Diese Edelstahlbecken werden momentan noch bei einem Spezialbetrieb in Österreich vorgefertigt und in mehreren Teilen voraussichtlich Anfang Juli nach Bünde geliefert.

04.06.2020

 

Bünder Welle öffnet wieder am 6. Juni 2020

Telefonische Anmeldung erbeten; Besucherzahlen und Schwimmzeiten begrenzt

 

Das Hallenbad Bünder Welle öffnet erstmals wieder am Samstag, 6. Juni. Nach zwölf Wochen coronabedingter Schließung kann dann endlich wieder geschwommen werden. Allerdings gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln, eine Kontaktdatenerfassung, eine beschränkte Besucherzahl sowie geänderte Öffnungszeiten. Die Bünder Bäder GmbH bittet darum, sich telefonisch unter 05223 61938 anzumelden. Dies verkürzt Wartezeiten und verhindert Personengruppen am Eingang.

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgehen kann und wir unsere Gäste begrüßen dürfen“, sagt Badleiterin Kerstin Lech. „Für uns alle ist der Schwimmbetrieb unter Corona-Bedingungen etwas Ungewohntes und Neues. Ich bin mir jedoch sicher, dass es in Zusammenarbeit mit unseren Gästen klappen wird.“ Erste Erfahrungen können Team und Schwimmer am Samstag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr sammeln. Das Hygienekonzept sieht vor, dass es künftig feste Schwimmzeiten von jeweils bis zu 75 Minuten gibt. Im Anschluss folgen 15 Minuten Umkleidezeit und 30 Minuten zur Reinigung, bis neue Gäste ins Bad dürfen. Damit dieser 2-Stunden-Rhythmus für die Besucher einfach zu merken ist, haben die Bünder Bäder extra die Öffnungszeiten verlängert. Bis auf Weiteres ist die Bünder Welle täglich ab 6 Uhr geöffnet, werktags bis 20 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr. Eine Ausnahme: montags erfolgt nach dem Frühschwimmen zwischen 8 und 14 Uhr eine Grundreinigung.

Um die strikten Hygienevorgaben erfüllen zu können, wurden nebeneinanderliegende Spinde und Duschen gesperrt und im Becken ist ausschließlich Bahnenschwimmen im Kreisverkehr erlaubt. „Uns ist bewusst, dass wir somit leider einige Familien ausschließen. Aber die aktuellen Pandemievorgaben für Bäder lassen das Plantschen mit den Kindern leider nicht zu. Sollte es jedoch Lockerungen geben, werden wir sie schnellstmöglich umsetzen“, sagt  Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Bünder Bäder GmbH. Außerhalb des Beckens – in den Umkleiden und Hygienebereichen – gelten die bekannten Abstandsregeln, zudem muss ein Mundschutz getragen werden.

Änderungen gibt es auch bei den Eintrittskarten. Für die aktuelle Sommersaison wird es ausnahmsweise nur Einzel- und 12er-Karten geben. Der Abendtarif und die Saisonkarten werden derzeit nicht angeboten.

03.04.2020

 

Erster Spatenstich im Freibad Bünde-Mitte

Bürgermeister und Bäderchefin gaben Startsignal im Freibad

 

Der symbolische Erste Spatenstich für das neue Bünder Freibad ist getan. Aus Gründen des Virenschutzes trafen sich auf der Baustelle lediglich zwei Personen, nämlich Bürgermeister Wolfgang Koch und die Geschäftsführerin der Bünder Bäder GmbH, Dr. Marion Kapsa. An der Stelle, wo demnächst das Sozialgebäude entsteht, stießen sie den Spaten ins Erdreich. Das Sozialgebäude wird später Kassen, Duschen, Umkleiden, Kiosk und Gastronomie enthalten.

Bei der Planung dieses Gebäudes wurde darauf geachtet, dass Gastronomie, Kiosk und Toiletten auch für die Besucher des Steinmeisterparks zugänglich sind. Für die Parkbesucher wird eine Sommerterrasse gebaut. Geplant sind vier Sammelumkleiden mit je 20 Kleiderverwahrschränken. Ferner soll es einen offenen Umkleidebereich mit 10 Umkleidekabinen geben, drei davon als Familienumkleiden. Auch ein Wickelbereich für Säuglinge und Kleinkinder ist geplant. Für die Sachaufbewahrung sind 100 Wertsachenfächer und 12 Fächer für Motorradhelme vorgesehen.

Derweil gehen die Oberflächenarbeiten voran, Erdreich wird bewegt und im Hintergrund laufen die weiteren Planungen, um das Gesamtprojekt pünktlich im Frühjahr 2021 ins Ziel zu bringen.

So werden in April und Mai noch weitere Ausschreibungen gemacht und die Hochbauarbeiten vorangetrieben. Die so genannte Dichtschließung des Sozialgebäudes ist für September dieses Jahres vorgesehen. „Wir freuen uns auf das Richtfest im Frühherbst, hoffentlich in entspannter Atmosphäre und ohne allzu strenge Auflagen hinsichtlich des Corona-Virenschutzes“, sagte Dr. Marion Kapsa anlässlich des Ersten Spatenstichs. Wolfgang Koch ergänzte: „Wir alle müssen durch eine anstrengende Zeit. Aber deswegen dürfen ja die wichtigen Projekte nicht stillstehen. Ich freue mich, dass das Freibadprojekt so gut vorankommt. – Und übrigens: Wegen Corona hätten wir wahrscheinlich in diesem Jahr ohnehin einen nur sehr eingeschränkten Badebetrieb gehabt. Gut also, wenn wir die Zeit jetzt zum Bauen nutzen.“

 

 

27.03.2020

 

Österreichischer Bäderspezialist baut Bünder Freibad-Becken

Edelstahlteile werden in Berndorf vorgefertigt

 

Trotz Coronakrise schreitet der Um- und Neubau des Freibades in Bünde planmäßig voran. Das betrifft auch die Fertigung der drei Edelstahlbecken, die derzeit in Österreich bei der Firma Berndorf Bäderbau vorgefertigt werden. Allein für das 50 Meter lange Schwimmerbecken werden 30 Wandelemente, 140 Bodenblechtafeln und 30 Bodenkanalteile angefertigt. In ca. 10 Wochen gehen die Teile mit sechs Sattelschleppern auf die 950 km lange Reise nach Deutschland.
 
Edelstahlbecken halten rund 40 Jahre und sind kaum wartungsanfällig. Die Firma Berndorf Bäderbau hat in den vergangenen 40 Jahren rund 8000 solcher Anlagen weltweit gebaut. Parallel zu dem Projekt in Bünde läuft ein Freibadbau in Remchingen bei Karlsruhe.
 
Baumeister Robert Ilsinger schildert die Herausforderungen: „Unabhängig von den Witterungseinflüssen müssen wir bei der Endmontage gute Schweißarbeit liefern. Die Wasserüberlaufrinne darf nicht mehr als plus minus 2 Millimeter von der Horizontalen abweichen!“ Im Übrigen werden bei der Endmontage die Beckenwand-Teile in Bünde fix einbetoniert und miteinander verschweißt. Die ebenfalls angeschweißten Bodenteile lagern dabei ohne Betonierung auf einem Kiesbett. Zur Endmontage gehört auch eine Dichtheitsprüfung. Diese wird mit dem so genannten Farb-Eindringverfahren gemacht. Dazu wird die Oberfläche mit bestimmten Prüfflüssigkeiten behandelt. Die Prüfflüssigkeit wird mit einem speziellen „Entwickler“ sichtbar gemacht. Damit lassen sich zuverlässig Mikrorisse im Material erkennen.
 
Glücklich ist man bei der Firma Berndorf Bäderbau, dass derzeit trotz Corona gearbeitet werden kann. Ilsinger: Wir haben keine Betriebsunterbrechung und fertigen in zwei Arbeitsschichten.“ 35 Mitarbeiter bereiten das 6-Bahnen Sportbecken sowie das Erlebnisbecken vor. Insgesamt werden 2500 Fertigungsstunden veranschlagt. Das Gesamtgewicht der beiden Becken liegt bei 45 Tonnen. Planmäßige Anlieferung in Bünde ist am 16.06.2020.
 
Die Geschäftsführerin der Bünder Bäder, Dr. Marion Kapsa hofft, dass für die österreichischen Monteure dann die Grenze nach Deutschland offen sein wird. Wegen des Coronavirus ist die Einreise nach Deutschland für Österreicher zur Zeit nämlich nicht möglich.

 

07.02.2020

 

Der Sprungturm ist Geschichte

Abriss vom Bünder Freibad verläuft nach Plan

 

Tausende haben sich in den vergangenen Jahrzehnten vom Sprungturm des Freibades Bünde-Mitte mutig in die Tiefe gestürzt. Das ist nun Geschichte. Am Donnerstag wurde der Zehnmeterturm abgerissen. Gegen 10:00 Uhr wurde er kontrolliert umgeworfen. Damit ist ein weiterer kleiner Meilenstein auf dem Weg zum neuen Freibad erreicht worden.

„Der Sprungturm ist nicht nur das optische Wahrzeichen des Bünder Freibades gewesen, sondern gleichzeitig auch mit vielen Erinnerungen in der Bünder Bevölkerung verbunden.  Der Abbruch steht aber auch für den Beginn von etwas Neuem, das in einigen Jahren sicherlich auch so viele Emotionen weckt“, sagt Karsten Klußmann, Projektleiter der Bünder Bäder GmbH. 82 Jahre lang, also seit der Eröffnung des Freibades im Jahr 1938, stand der Sprungturm an der Südwestseite des Bades, mit dem Rücken zur Liegewiese. Seit 2015 ist der Fünf- und Zehnmeterturm allerdings bereits gesperrt. Er erfüllt die heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr. Hier und an weiteren Stellen erkennt man, wie sehr das Freibad in die Jahre gekommen ist und wieso ein Neubau sinnvoll ist. 

Nur wenige Minuten hat es gedauert, bis der Betonklotz umgestürzt war und anschließend von den Fachleuten zerteilt und abtransportiert werden konnte. Karsten Klußmann zeigt sich zufrieden mit den Arbeiten: „Die größte Arbeit ist die Planung im Vorfeld. Der Abriss selbst ist wie man sehen konnte, absolute Routine für die Fachleute.“

Seit dem 6. Januar 2020 rollen die Bagger im Freibad Bünde-Mitte. Die Abrissarbeiten schreiten aktuell sehr gut voran. Es wurden bereits die Baustraßen errichtet und zusätzlich Lagermöglichkeiten für Material und Baucontainer geschaffen. Zudem wurden die Abbrucharbeiten am Umkleidegebäude abgeschlossen sowie mit dem Freilegen des alten Beckenkörpers begonnen. Diese werden voraussichtlich bis Ende März andauern. Anschließend beginnen die Erdarbeiten und Gründungsarbeiten für das neue Becken.

Damit sich die Bürger immer über das aktuelle Baugeschehen auf dem Laufenden halten können, gibt es auf der Bäder-Webseite unter https://www.buender-baeder.de/freibad-buende/ täglich ein aktuelles Foto der Baustelle sowie jede Woche einen Zeitrafferfilm zu sehen.